Allgemein
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Grenzen fühlen. Ein Akt von Selbstschutz und Selbstachtung
Es gab eine Zeit, da habe ich meine Grenzen kaum gespürt. Oder besser gesagt, ich habe sie gespürt und trotzdem ignoriert. Ich habe funktioniert, mitgemacht, durchgezogen. Aus Rücksicht. Aus Pflichtgefühl. Aus dem Wunsch heraus, niemanden zu enttäuschen. Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich dabei vor allem eine Person übergehe. Mich selbst.
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Offen bleiben heißt lebendig bleiben
Manchmal merken wir gar nicht, wie eng unser innerer Raum geworden ist. Wir funktionieren, wiederholen Gewohnheiten, denken in bekannten Mustern und nennen das Sicherheit. Doch die innere Sicherheit entsteht nicht durch Starrheit. Sie entsteht durch mentale Beweglichkeit. Durch die Fähigkeit, eine neue Perspektive zuzulassen, ohne die alte sofort verteidigen zu müssen.
